Schlaubetal

Schlaubetal bei Siehdichum
umgestürzter Baum im Schlaubetal
Boot und Baum im Schlaubetal

Das Schlaubetal ist eine landschaftlich reizvolle Gegend nördlich des Peitzer Landes. Auf relativ kleinem Gebiet entstand während der Weichsel-Eiszeit dieser vielfältige Landschaftsraum. Geprägt wird das Schlaubetal vor allem vom Flüsschen Schlaube. Die Schlaube entspringt südlich des Wirchensees in der Nähe der Grenze zwischen den Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree, durchfließt eine Schmelzwasserrinne in nördlicher Richtung und mündet schließlich in den Kleinen Müllroser See. Dabei durchfließt die Schlaube einige Seen wie z.B. den Wirchensee, den Großen Treppelsee oder den Großen Müllroser See. Einige der Seen erhielten im Mittelalter ihre heutige Ausdehnung durch die Anstauung der Schlaube, um Wassermühlen zu betreiben. Die Uferbereiche der Schlaube bzw. der Schlaubeseen sind sehr steil und vor allem deshalb sehr reizvoll. 

Im Jahr 1995 wurde der Naturpark Schlaubetal gegründet, der im Süden bis ins Peitzer Land reicht. Hier liegen innerhalb des Naturparkes die Naturschutzgebiete "Tauersche Eichen und Pinnower Läuche", das "Calpenzmoor" und der "Pastlingsee". Der Großsee ist das beliebteste Badegewässer im Peitzer Land. 

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