Das Hüttenwerk Peitz - Aufstieg und Niedergang

Die Ausstellung "Das Hüttenwerk Peitz - Aufstieg und Niedergang eines Industriestandortes" wurde anlässlich des 300jährigen Jubiläums von Preußen im Jahr 2001 erarbeitet und wird in der ehemaligen mechanischen Werkstatt  auf einer ca. 250 qm Ausstellungsfläche gezeigt. Die Themen Eisenverhüttung in frühgeschichtlicher Zeit, Eisenverhüttung ab der Neuzeit in Peitz und die Industrialisierung in der Stadt Peitz werden behandelt. Auf der oberen Ausstellungsebene werden Eisenerzeugnisse aus allen Bereichen von Militär bis Haushalt gezeigt. Eine Sammlung von historischen Klemmeisen, die zum Backen von sogenannten Klemmkuchen verwendet wurden, ist hier ein Sammlungsschwerpunkt. In der Ausstellung wird auch die älteste bekannte Gusseisenglocke von Deutschland aus dem Jahre 1673 gezeigt.

Im Jubiläumsjahr "Preußen 2001" wurden dezentrale Ausstellungen zu den Themen Landwirtschaft, Industrie, Militär und Universität erarbeitet und im Jubiläumsjahr an 8 Museumsstandorten in Brandenburg und Berlin gezeigt. In Peitz wurde die Ausstellung zum Thema Industrie als ständige Ausstellung konzipiert. Die Ausstellungen wurden u. a. gefördert mit Mitteln der Bundesregierung sowie des Landes Brandenburg, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkassen im Land Brandenburg. Projektträger war der Förderverein Hüttenwerk Peitz e.V.

die Informationsbanner der Ausstellung hinter einem eisernen Zaunsfeld
historische Klemmkucheneisen
Eisengussfigur eines Arbeiters
ausgewählte Eisenexponate und Infobanner auf der Galerie
Informationstafeln der Ausstellung und Exponate aus Eisen
historische Töpfe aus Gusseisen
Topf, Tiegel und Förmchen aus Gusseisen