4. Tag der Industriekultur

Eingang von der Hochofenhalle zum Fischereimuseum
Bootsequipment - einmal ganz nah
Blick aus dem Fischereimuseum auf den Hammergraben
Karpfenaquarium im Fischereimuseum
ausgewählte Eisenexponate und Infobanner auf der Galerie
Ein Phantastischer Karpfen des Kreisverkehrs, noch vor dem Hüttenwerksgelände

Drahtziegelgewebefabrikation - ein fast vergessenes Kapitel der Cottbuser und Peitzer Industriege­schichte

Am Samstag, 08. August 2026, beteiligt sich das Eisenhütten- und Fischereimuseum Peitz am 4. In­dustrietag Brandenburg. Von 10 bis 16 Uhr steht dabei eine Industriegeschichte, die 1889 mit der Erfindung und Fabrikation von Drahtziegelgewebe durch die Brüder Stauss in Cottbus begann und ab 1922 mit der Produktion nach Peitz wechselte, im Mittelpunkt. Bis zum Niedergang 1998 spielte die „Stausszie­gelproduktion“ nicht nur in Peitz eine wichtige Rolle und ist Vielen heute kaum noch bekannt. Der Geschichtsinteressierte Christian Meinhardt hat sich intensiv mit der interessanten und ab­wechslungsreichen Geschichte dieser Putzmörtelträgerproduktion in mehreren geschichtlichen Epochen be­schäftigt und stellt seine umfangreichen Rechercheergebnisse in einem Vortrag allen Geschichtsin­teressierten im Museum vor. Ergänzt wird das Programm durch historische Foto- und Textdokumentationen, die Einblicke in die damalige Produktion und das Arbeitsleben geben. Für kleine und große Besucher wird zudem ein Mitmachangebot vorbereitet. Vortrag um 11.00 Uhr