Sommertheater auf der Zitadelle zu Peitz am 03. Juli 2021 um 20:00 Uhr

Kerzen, Stimmung und Schauspiel beim Sommertheater
Vorbereitete Bühne beim Sommertheater
Große Verzweiflung beim Sommertheater
Er macht ihrs wohl nicht recht beim Sommertheater
Er lacht sie aus, sie ist schockiert beim Sommertheater
Schießen oder nicht Schießen beim Sommertheater
Große Versöhnung beim Sommertheater
Himmlische Abendstimmung beim Sommertheater
Weg mit der Jacke! beim Sommertheater
Spiel auf und sing! beim Sommertheater
Stehtische im Hochzeitsgarten beim Sommertheater
Auf Knien vor der vermeintlichen Braut beim Sommertheater
Große Mimik beim Sommertheater
Scheintot zu Musik beim Sommertheater
Große Liebe beim Sommertheater
Der zerbrochene Krug beim Sommertheater 2020
Sommertheater 2020 an der Hecke
Spiel in der Dämmerung beim Sommertheater 2020
Bistrotisch vor dem Schauspiel beim Sommertheater

Achtung: Der Kartenvorverkauf in der Tourist-Information "Peitzer Land" im Rathaus hat begonnen. Sichern Sie sich jetzt ihr Ticket!

Schauspiel vor historischer Kulisse! Das ist das Grundkonzept der AG Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg für die Sommertheaterreihe an ausgewählten Spielorten. Gespielt werden seit dem Jahr 2010 an das Themenjahr von Kulturland Brandenburg angelehnte Werke durch das theater 89. In Peitz heißt das "mit dem Rücken zur Wand", wobei es sich hier um die Wand des Festungsturmes handelt und ein einzigartiges Ambiente verspricht, gerade unter freiem Himmel im Sonnenuntergang eines romantischen Sommerabends.
Namengebend gegründet im Jahr 1998, also noch in der DDR, ist das theater 89 ein professionelles Freies Theater mit einem ganz besonderen Profil. Ohne feste Bühne spielt es sein Repertoire selten gespielter, vergessener und neuer Autoren "vor Ort", was die Kooperation mit der AG historische Stadtkerne für die Sommertheater-Reihe perfekt macht.

In diesem Jahr zu sehen:

„Tand, Tand ist das Gebild von Menschenhand“ von Theodor Fontane
3. Juli 2021  20:00 Uhr

Das diesjährige Stück »TAND, TAND IST DAS GEBILD VON MENSCHENHAND« von theater89 basiert auf der Ballade »Die Brück’ am Tay« von Theodor Fontane. In der Ballade treffen drei Naturkatastrophen in Form von Hexen aufeinander, die mit einem Fluch eine Eisenbahnbrücke über dem Fluss Tay in Schottland zum Einsturz brachten, die zur Zeit der Industrialisierung unter enormem Aufwand erbaut wurde.

Der Fluch der Hexen: »Tand, Tand ist das Gebild von Menschenhand«, ist heute noch ein oft scherzhaft zitierter Spruch, wenn sich etwas vom Menschen Geschaffenes als nicht dauerhaft erweist. In Bezug auf das Jahresthema »Vergangenheit mit Zukunft – Industriekultur in den historischen Stadtkernen« zieht Fontane bereits 1880 eine Verbindung zum Verfall und der heutigen Umnutzung industrieller Schätze unserer Geschichte


Es sprechen, singen und spielen Kristin Schulze, Bartosz Borula, Christian Schaefer, Reinhard Scheunemann, André Zimmermann
Musikalische Leitung  Martin Schneider
Idee und Regie  Hans-Joachim Frank
Kostüme  Barbara Noack
Dramaturgie  Jörg Mihan