Osterfeuer

In der Osternacht werden überall Osterfeuer entzündet. Dieser Brauch geht auf die reinigende Kraft des Feuers zurück. Soweit der Schein des Feuers leuchtet, soll das Land fruchtbar sein.

Die Jugend sammelt vorab das Holz, um ein möglichst großes Feuer für den Sonnabendabend vorzubereiten. Mitternacht wird das Feuer entzündet und man feiert am Feuer. Damit die errichteten Holzstöße nicht "dank"! der Jugend der Nachbargemeinden vorzeitig in Flammen aufgehen, muss Wache geschoben werden.

In der Osternacht wird auch viel Schabernack getrieben. Dieser äußert sich nicht selten in ausgehangenen und versteckten Hoftoren, einer Fuhre Mist oder einem abgedeckten Schornstein.